Einführungsreferat Daniela Glauser


Die Facetten des Menschen in Bild & Schrift

 

Am 16. August gab es beim Einführungsreferat von Daniela Glauser Spannendes zu erfahren und zu entdecken. Die vielseitige Daniela stellte ihre zwei Berufszweige und zugleich auch Leidenschaften nacheinander vor. Nach dem Aperitif erzählte sie als erstes über sich und das Malen und nach dem sehr feinen Essen im Shima als zweites über die Graphologie.



Daniela Glauser wurde in Liestal (BL) geboren und hatte schon früh durch ihre Ferien einen Bezug zu Graubünden, da ihre Eltern ein Haus in Klosters besassen. Später zog es Daniela selber immer wieder in die Berge, zuerst ferienhalber und heute als Pendlerin zwischen Davos und ihrem Atelier in Ziefen (BL). Daniela Glauser ist gelernte Primarlehrerin und bildete sich später auf einem zweiten Bildungsweg zur Graphologin SGG und Psychologin SBAP weiter. Ihr Fachgebiet ist Schriftpsychologie. Daniela ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern.



Daniela erzählte im ersten Teil wie sie den Weg zum Malen fand und wie ihre Bilder durch weitere Kurse und Stimmungen sich immer wieder verändern und neue Techniken dazukommen. So entstehen faszinierende Bilder, meist abstrakt, die eine breite Interpretation zulassen, je nachdem wie man sie betrachtet. Neben dem Verkauf ihrer Bilder vermietet sie diese auch. Auf diese Idee kam Daniela, weil sie selber öfters die Bilder wechselt, je nach Stimmung oder Jahreszeit. Vom Aquarell hat Daniela zur Acryltechnik gewechselt. Sie organisiert eigene Ausstellungen und gibt Malkurse. Je nachdem, wo sie malt, entstehen andere Bilder, weil die Energie des Umfeldes das Malen beeinflusst. „Jeder Mensch hat verschiedene Facetten, die sich in Farben ausdrücken, das geht dann schon wieder in Richtung Psychologie und ist äusserst spannend“, sagte Daniela, die auch Taschen, Necessaires oder Etuis kreiert.



Im zweiten Teil zeigte Daniela verschiedene Handschriften und liess die Anwesenden interpretieren, was die Schriften wohl aussagen und welcher Mensch dahinter stecken könnte. Ein Graphologisches Gutachten soll dem Arbeitgeber oder Arbeitnehmer helfen, seine Fähigkeiten zu erkennen und am richtigen Ort einzusetzen. Daniela erklärte, dass es keine schlechten Schriften gibt und es auch nicht darum gehe, einen Menschen anhand seiner Schrift zu bewerten. Sie spricht vom Schriftbild, welches bewegungs- oder formbetont wirkt. Dabei ist zu beachten, dass die Laufschrift komplett anders sein kann als die Unterschrift, deshalb braucht es immer beides. „Die Unterschrift kann sehr viel über das Potenzial eines Menschen aussagen, darf aber nie nur alleine untersucht werden für eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen“.



Es war ein spannender Abend in gemütlicher Atmosphäre und zeigte viele Facetten von Daniela, die wir noch nicht kannten. Herzlichen Dank, Daniela, für die Kunstkarte, die jede BPW aussuchen konnte und unseren Gastgeberinnen Ruth, Cornelia und ihrem Team vom Shima für die Bewirtung.



Text und Fotos Corinne Gut Klucker




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Veröffentlicht
13:55:56 21.08.2017