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DESCRIPTION:Der lange Weg zur Lohngleichheit\n\nWas vor 150 Jahren schon ge
 ­fordert wurde\, ist auch heute leider noch immer ein Thema: gleicher Lohn
  für gleichwertige Arbeit für Frau und Mann. Eine Gesprächsrunde am 1. Mär
 z widmet sich der Problematik.\n\nBereits 1873 forderte der 1. Arbeitskong
 ress der Schweiz für Frauen den ­gleichen Lohn für eine gleichwertige Arbe
 it. Damit war ein langer und beschwerlicher Weg lanciert. Denn die Forderu
 ng ist bis heute noch nicht vollständig umgesetzt. 1919 hatte das damals a
 usschliesslich männliche «Volk» ein Bundesgesetz mit einem Artikel zur Loh
 ngleichheit noch knapp verworfen\, doch Beharrlichkeit zahlt sich aus. «Nu
 r» gut 60 Jahre später\, 1981\, wird die Lohngleichheit in der Verfassung 
 der Schweiz verankert. Inzwischen sind weitere 42 Jahre vergangen\, doch d
 er «Equal Pay Day» fällt 2023 noch immer auf den 18. Februar. Dieser wurde
  2009 zum ersten Mal von «Business and Professional Women» (BPW Switzerlan
 d)\, dem grössten Verband erwerbstätiger Frauen in der Schweiz\, lanciert 
 und zeigt auf\, wie viel länger Frauen im Jahr arbeiten müssen\, um gleich
  viel Lohn zu erhalten\, wie ihre männlichen Kollegen bis zum 31. Dezember
  verdient haben. Er basiert auf Lohnstrukturerhebungen des Bundesamts für 
 Statistik (2020) und weist den Unterschied zwischen den Geschlechtern auf\
 , der sich durch objektive Faktoren wie ­berufliche Stellung\, Dienstjahre
  oder Ausbildungsniveau nicht erklären lässt. Der weltweit durchgeführte «
 Equal Pay Day» macht diese Diskriminierung sichtbar: Je grösser die Lohnun
 gleichheit in einem Land\, desto später im Jahr findet er statt. Doch nich
 t nur die Lohndiskriminierung\, auch der Koordinationsabzug in der 2. Säul
 e der Altersvorsorge und mangelnde Rahmenbedingungen führen dazu\, dass Fr
 auen finanziell schlechter gestellt sind als Männer.\n\nDer «Equal Pay Day
  2023» gibt Unternehmen jedoch die Gelegenheit\, sich als faire und zeitge
 mässe Arbeitgeber zu positionieren. Für «www.CheckYourSalary.ch» spannt BP
 W mit der Frauendachorganisation «alliance F» zusammen. Über eine Webseite
  können Unternehmen eine Lohnanalyse vornehmen und sie bestätigen lassen. 
 Dabei können sie verschiedene offizielle Auszeichnung erwerben und sich al
 s faire Arbeitgeber positionieren. In Zeiten des Fachkräftemangels kann ei
 n solches Label wichtig sein.\nDoch was braucht es\, um den «Equal Pay Day
 » baldmöglichst abschaffen zu können\, weil Frauen und Männer gleich viel 
 verdienen? Damit Unternehmen und Politik die dafür notwendigen Rahmenbedin
 gungen schaffen? Damit eine zeitgemässe 2. Säule in der Altersvorsorge Fra
 uen und Teilzeitarbeitende nicht weiter benachteiligt? Damit Frauen in Loh
 nverhandlungen selbstbewusst für einen Lohn einstehen\, den sie verdienen?
 \n\nMittwoch\, 1. März\, um 19 Uhr\, im kleinen Kaffee Klatsch\, organisie
 rt durch die Davoser Zeitung\, BPW Davos Klosters und Kaffee Klatsch. \nEs
  diskutieren unter der Leitung von Barbara Haller-Rupf (Geschäftsführerin 
 Academia Raetica und BPW Chur) Judith Baumberger (HR-Expertin\, Unternehme
 rin und BPW Davos)\, Ruth Weber (Unternehmerin und BPW Davos) sowie Simone
  Boll (Leiterin Sozialdienst Davos).\nEintritt gratis\, keine Anmeldung no
 twendig\n\n 
DTSTART:20230301T190000
DTEND:20230301T210000
ORGANIZER:MAILTO:BPW Switzerland <davos@bpw.ch>
SUMMARY:Wiiber-Hengert
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